Die erste eigene Aktie!
Geschrieben von Sebastian am 19/04/2008 um 12:18
Heute mal etwas spannendes aus dem Bank Geschäft. Irgendwie muss der Rubel ja rollen bzw. anrollen
Ich habe mittlerweile in verschiedenen Börsenspielen Aktiendepots eröffnet und "spiele" damit ein wenig herum. Mit Spielgeld versteht sich. Das ist seit heute ein Stück anders. Ich bin stolzer Aktien Besitzer einer google (wie sollte es auch anders sein) Aktie geworden. Mir gehört damit ein Stück von Google. Toll!
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit meiner Bank und der Sicherheitsstufe für Aktienkäufe am heimischen PC, konnte ich nun doch endlich kaufen. Anders als beim Online Spiel ergab sich die Eingabe-Maske des Kaufes doch ein wenig anders und komplizierter. Für alle die auch Aktien kaufen wollen und vor einem ähnlichen Rätsel stehen wie ich, gibt es einen paar Erklärungsversuche eines Anfängers für Anfänger.
Zu aller erst bekommt jede Aktiengesellschaft eine Kennnummer. Das ist die so genannte WKN. Danach kann man sich dann die Aktien heraus suchen. Ist wie eine eindeutige Nummer, die nur ein einziges mal vergeben ist.
Beim Kauf sind außerdem zu beachten die Stückzahl, Börsenplatz, Limits, Handelsart und die Gültigkeit. Meine Bank nimmt unabhängig von der gehandelten Summe eine Provision von 12,50 Euro. Hinzu kommen Xetragebühren von 75 Cent.
Die Stückzahl brauch ich euch nicht erklären. Der Börsenplatz ist das Parkett an dem man seine Papiere kaufen möchte. Da gibt es unter anderem XETRA (elektronisch), Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Stuttgart uvm. An jedem Handelsplatz sind unterschiedliche Aktienkurse. Nicht jede Aktie wird auch an jedem Börsenplatz gehandelt. Grundsätzlich sollte man sich für die Börse mit den größten Umsätzen bei der Aktie entscheiden (Volumen das dort gehandelt wird), da hier die Liquidität deutlich höher ist und somit auch die Handelbarkeit.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die Limitierung von Ordern. Man unterscheidet zwischen einer unlimitierten und einer limitierten Order. Bei der unlimitierten Kauforder handelt es sich um die "Billigst-Order", bei der unlimitierten Verkaufsorder um die "Bestens-Order". Je niedriger der Umsatz in einem Papier, desto größer die Gefahr übertriebene Preise bei einer unlimitierten Kauf- bzw. Verkaufsorder zu bekommen! Wesentlich besser zu handhaben ist dagegen die limitierte Order. Man legt im Voraus genau fest zu welchem Preis die gewünschte Stückzahl gehandelt werden soll.
Bei dem variablen Handel werden während der gesamten Börsensitzung fortlaufend Kurse festgestellt. Der Kassahandel findet an den Präsenzbörsen einmal täglich in der Regel gegen Mittag statt. Es wird für alle bis dahin vorliegenden Orders ein Kurs festgestellt. Beim Auktionshandel auf Xetra, der dem Kassahandel entspricht, werden je nach Gattung entweder nur in der Auktion gegen Mittag oder zusätzlich in der Eröffnungsauktion gegen 09:00 Uhr und in der Schlussauktion gegen 20:00 Uhr Kurse festgestellt. Der Kassahandel verliert zunehmend an Bedeutung, da die Mindeststückzahl für den variablen Handel auf Stück -1- herabgesetzt wurde. Ich habe für meinen Kauf variabel eingestellt.
Auch für die Gültigkeit der Order muss man eine Entscheidung treffen. Wenn man nur eine Tagesgültigkeit erteilen will, wird die Order nach Handelsschluss ersatzlos gestrichen. Unabhängig davon, ob ein Käufer oder Verkäufer am Markt war und Sie wegen Ihres Limits nicht zum Zuge kamen. Für längerfristige Engagements gibt es die Ultimo-Order. Sie ist entweder als Monatsultimo - bis Monatsende gültig - oder als Vierteljahres-Ultimo - endet zum 3., 6., 9. und 12. des Jahres - einsetzbar. Das ist sehr praktisch, doch darf man nicht vergessen die Order zu streichen, wenn Sie es sich anders überlegt haben. In der Regel sind Änderungen, Streichungen und teilweise auch der Verfall von Limitordern mit einer kleinen Gebühr seitens der Bank behaftet.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit meiner Bank und der Sicherheitsstufe für Aktienkäufe am heimischen PC, konnte ich nun doch endlich kaufen. Anders als beim Online Spiel ergab sich die Eingabe-Maske des Kaufes doch ein wenig anders und komplizierter. Für alle die auch Aktien kaufen wollen und vor einem ähnlichen Rätsel stehen wie ich, gibt es einen paar Erklärungsversuche eines Anfängers für Anfänger.
Zu aller erst bekommt jede Aktiengesellschaft eine Kennnummer. Das ist die so genannte WKN. Danach kann man sich dann die Aktien heraus suchen. Ist wie eine eindeutige Nummer, die nur ein einziges mal vergeben ist.
Beim Kauf sind außerdem zu beachten die Stückzahl, Börsenplatz, Limits, Handelsart und die Gültigkeit. Meine Bank nimmt unabhängig von der gehandelten Summe eine Provision von 12,50 Euro. Hinzu kommen Xetragebühren von 75 Cent.
Die Stückzahl brauch ich euch nicht erklären. Der Börsenplatz ist das Parkett an dem man seine Papiere kaufen möchte. Da gibt es unter anderem XETRA (elektronisch), Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Stuttgart uvm. An jedem Handelsplatz sind unterschiedliche Aktienkurse. Nicht jede Aktie wird auch an jedem Börsenplatz gehandelt. Grundsätzlich sollte man sich für die Börse mit den größten Umsätzen bei der Aktie entscheiden (Volumen das dort gehandelt wird), da hier die Liquidität deutlich höher ist und somit auch die Handelbarkeit.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die Limitierung von Ordern. Man unterscheidet zwischen einer unlimitierten und einer limitierten Order. Bei der unlimitierten Kauforder handelt es sich um die "Billigst-Order", bei der unlimitierten Verkaufsorder um die "Bestens-Order". Je niedriger der Umsatz in einem Papier, desto größer die Gefahr übertriebene Preise bei einer unlimitierten Kauf- bzw. Verkaufsorder zu bekommen! Wesentlich besser zu handhaben ist dagegen die limitierte Order. Man legt im Voraus genau fest zu welchem Preis die gewünschte Stückzahl gehandelt werden soll.
Bei dem variablen Handel werden während der gesamten Börsensitzung fortlaufend Kurse festgestellt. Der Kassahandel findet an den Präsenzbörsen einmal täglich in der Regel gegen Mittag statt. Es wird für alle bis dahin vorliegenden Orders ein Kurs festgestellt. Beim Auktionshandel auf Xetra, der dem Kassahandel entspricht, werden je nach Gattung entweder nur in der Auktion gegen Mittag oder zusätzlich in der Eröffnungsauktion gegen 09:00 Uhr und in der Schlussauktion gegen 20:00 Uhr Kurse festgestellt. Der Kassahandel verliert zunehmend an Bedeutung, da die Mindeststückzahl für den variablen Handel auf Stück -1- herabgesetzt wurde. Ich habe für meinen Kauf variabel eingestellt.
Auch für die Gültigkeit der Order muss man eine Entscheidung treffen. Wenn man nur eine Tagesgültigkeit erteilen will, wird die Order nach Handelsschluss ersatzlos gestrichen. Unabhängig davon, ob ein Käufer oder Verkäufer am Markt war und Sie wegen Ihres Limits nicht zum Zuge kamen. Für längerfristige Engagements gibt es die Ultimo-Order. Sie ist entweder als Monatsultimo - bis Monatsende gültig - oder als Vierteljahres-Ultimo - endet zum 3., 6., 9. und 12. des Jahres - einsetzbar. Das ist sehr praktisch, doch darf man nicht vergessen die Order zu streichen, wenn Sie es sich anders überlegt haben. In der Regel sind Änderungen, Streichungen und teilweise auch der Verfall von Limitordern mit einer kleinen Gebühr seitens der Bank behaftet.
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