HowTo: Touristenkarte für Kuba kaufen

kuba-havana-zigarrenmannEines Vorweg: Es nicht ganz so einfach eine Touristenkarte für Kuba zu kaufen. Ich habe mich in den vergangenen Tagen häufig über die Botschaft in Berlin geärgert. E-Mails und Telefonate blieben unbeantwortet. Selbst wenn dort telefonisch jemand abgenommen hat, wurde das Telefonat mit einem überaus freundlichen und sofortigem Auflegen beantwortet. Klar alle haben viel zu tun, aber ein 2 Minuten Telefonat hätte meine Unsicherheit beiseite geschafft. Daher ist dieses kleine „howto“ entstanden, um es allen verständlicher und einfacher zu machen. Alle Infos dazu gibt es etwas komplexer auch auf der Seite des Konsulats.

Bitte bearbeite die Schritte nacheinander. Das ganze Verfahren dauert in etwa 2 Wochen. Also nichts für schnellentschlossene :-)

1. Du brauchst eine Auslandskrankenversicherung

Alle Touristen die in die kubanische Republik einreisen möchten, müssen eine Auslandskrankenversicherung nachweisen. Damit ihr am Flughafen keine Versicherung abschließen müsst, die womöglich noch überteuert ist, ist es empfehlenswert in Deutschland eine Versicherung abzuschließen. In unserem Fall haben wir beim ADAC abgeschlossen. Kostenpunkt für ein Jahr: 49,50 Euro. Wenn ihr Freund/in mitversichern wollt, muss diese/r beim FamilienVertrag der ADAC im gleichen Haushalt wohnen. Sobald ihr das Vertragliche mit der Versicherung eurer Wahl erledigt habt, muss eine Bestätigung des Versicherungsschutzes im Ausland her. Diese ist euch in spanisch auszuhändigen! Die Bestätigung müsst ihr per E-Mail unter Nennung der Versicherungsnummer beim ADAC anfordern und kommt dann per Post zu euch. Das dauert in etwa 1 Woche.

2. Setze ein Schreiben für das Konsulat auf

Für das Schreiben an das Konsulat ist es erforderlich, dass ihr euer erstes Hotel kennt, setzt euch dazu mit dem Veranstalter eurer Reise in Verbindung. Hinzu kommt das man eine Kopie des Reisepasses und des Personalausweises eines jeden Reisenden mit in das Schreiben legen muss und die Bestätigung der Versicherung. Selbstverständlich auch hier nur die Kopie. Das Original muss schließlich mit ins Handgepäck! ;-) Einen Vordruck bzw. PDF und Word Vorlage gibt es auf den jeweiligen Links zum Download.

3. Überweise den Unkostenbeitrag an die Botschaft

Pro Reisenden kostet die Touristenkarte 47 Euro (Stand Juni 2016). Überweise die Summe auf das Konto der Botschaft. Schaut Sicherheitshalber noch einmal auf der offiziellen Seite nach, ob die Kontodaten noch aktuell sind. Kontoinhaber: Botschaft von Kuba, IBAN: DE97 1007 0848 0526 7588 00, Berliner Bank, BIC: DEUTDEDB110. Als Verwendungszweck habe ich unsere Namen und die Passnnummern übermittelt. Auch im Vordruck findet sich dies noch einmal schwarz auf weiß als Hinweis für den Sachbearbeiter im Konsulat wieder.

4. Bring alles zur Post

Für den „Hinweg“ zum Konsulat habe ich einen großen DIN A4 Umschlag verwendet. Hier bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe ein Einschreiben mit Einwurf verwendet. Da ich die Touristenkarte ja auch erhalten wollte, habe ich einen kleinen normalen Briefumschlag ebenfalls per Einschreiben frankiert, an mich adressiert und mit in den großen Umschlag gelegt. Hinzu kommt das komplette vollständige Schreiben aller Kopien aus Absatz 2. Brief zukleben und ab zur Post. Kostenpunkt in etwa bei 6 Euro.

Warten: Ab jetzt geht hoffentlich alles ganz schnell. Bei mir hat die Bearbeitung der Unterlagen keine 3 Tage gedauert, da waren unsere Touristenkarten ausgefüllt und mit Quittung wieder bei mir. So sieht das Ding dann aus.

touristenkarte für kuba

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Ab sofort SSL verschlüsselt

SSL Key

Bild Gerd Altmann (pixabay)

SSL – einem Trend dem man sich nicht mehr verschließen kann. Das SSL Zertifikat hält flächendeckend Einzug ins Internet. In diversen Ankündigen durch Google sollte es Massen tauglich gemacht werden. Richtig sinnig und schnell ist SSL eigentlich erst mit dem HTTP2 Protokoll. Diese Details möchte ich euch hier jedoch ersparen ;-) Neben diesem Info Posting ist auch gleichzeitig ein Stay Alive Beitrag. Es ist ja doch schon wieder eine ganze Weile, seit dem letzten Posting vergangen.

Hier im Blog kommt übrigens nicht das kostenlose Lets-Encrypt Zertfikat zum Einsatz. Symantec bietet seit kurzem ein ebenfalls kostenloses SSL Zertifikat an. Das sogenannte Basic SSL Zertifikat habe ich problemlos hier unter dieser URL einfach mal ausprobiert. Scheint ja zu funktionieren :-)

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TOTALÜBERWACHUNG – Gefährdung unserer digitalisierten Welt.

In Erinnerung an die re-publica 2014! (Ja, ja ich weiß!) sind mir Sascha Lobo und seine Session (startrant) hängen geblieben. Sascha hat mich durch seinen Beitrag wachgerüttelt. Dazu muss ich ein wenig ausholen. Jemand der auch nur ein Hauch von Nachrichten hört, kennt den Guten Edward Snowden. Hier steigen mit Sicherheit 50% der Leser aus weil Sie es nicht verstehen was er getan hat, oder sich nicht dafür interessieren. Ich will es einmal anders erklären. 2 Personen unterhalten sich und Sie tun dies in einer komplett abgeschottet Umgebung und möchten somit nicht, dass dieses Gespräch niemand auf der Welt mitbekommt. Trotzdem gelingt es dem Geheimdienst sich mit einer technischen Raffinesse direkt an Mund der Erzähler zu haften. Die Unterhaltung wird aufgezeichnet und gespeichert. Zusätzlich weiß der Geheimdienst noch den Namen, also um welchen Kopf bzw. Personen sich hier unterhalten.

Jetzt wird sich der ein oder andere sagen: „Mir doch egal. Ich mache nichts Unlauteres. Es kann jeder hören und sehen was ich in meinem Leben mache“. 95% unseres Lebens werden mittlerweile digitalisiert bearbeitet. Das beginnt beim Personalausweis, der Geburtsurkunde und endet bei einer Bestellung von einer Rolle Klopapier im Internet. Selbst Personen die meinen nicht im Internet unterwegs zu sein betrifft diese TOTALÜBERWACHUNG. Bei Dokumenten von Behörden greift auch der Datenschutz nicht mehr. Der Geheimdienst hat eine Möglichkeit gefunden, die Datenquelle, also den Mund der digitalen Übertragung, anzuzapfen. Liebe Leute, das geht so nicht! Das ist ein direkter Eingriff in unsere Privatsphäre.

Ich muss leider diesen Vergleich ziehen, weil es im Grunde genommen nichts anderes ist: Die Staatssicherheit der DDR hat von 1965 bis 1989 nichts anderes gemacht und Gespräche aufgezeichnet, Sie gespeichert und laaange archiviert. Jeder sollte das aus dem Geschichtsunterricht kennen. Die Geschichte wird durch die Digitalisierung aller Daten aber gerade wiederholt. Noch einmal. Nicht nur das Internet ist kaputt, sondern die ganze digitale Welt.

Was unternimmt die Bundesregierung und deren Vertreter dagegen, um diesen Missstand abzustellen? Nichts! Weil Sie überhaupt nicht wissen was sie vorgehen sollen. NoSpy Abkommen hin oder her. Das hilft hier nur bedingt und löst nicht das eigentliche Problem. Es muss an der Wurzel gepackt werden und im Ganzen entfernt werden. Nur genau da sehe ich das Problem. Ich glaube die Wurzel allen Übels kann schon gar nicht mehr entfernt werden. Weil wir nie herausbekommen werden wo unsere digitale Infrastruktur beschädigt und abgehört wird. Das kann an einem Rechenzentren sein, wo viele Daten zusammen laufen aber genauso gut kann die Schwachstelle an ehemaligen Baustellen sitzen, wo Kabelarbeiten bzw. Erdarbeiten an der Internet-Infrastruktur stattgefunden haben. Da geht meine Fantasie leider ein wenig mit mir durch. Und nein das ist keine Paranoia, tut mir leid.

Dieser Beitrag schlummert seit der re-publica im Mai 2014 in der Datenbank. Gestern Abend zur besten Sendezeit um 22:45 hat mich ein Bericht der ARD wieder an die #TOTALÜBERWACHUNG erinnert! In der ARD MEDIATHEK habt ihr die Möglichkeit noch einmal darauf zuzugreifen.

Wahrscheinlich muss jede Generation Ihre eigenen Fehler machen, um daraus zu lernen. So trifft das auch auf die digitalisierte Generation zu. Menschen haben aus freien Zügen, selbstständig Maschinen mit Informationen gefüttert. Dann darf es Menschen auch nicht wundern, dass durch einen großen Fehler im System, diese Daten von Geheimdiensten missbraucht werden. Was ist dir die Netzneutralität wert? Informationen und aktuelle Themen auf https://netzpolitik.org/

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Jahresrückblick 2014

Hier ein toller Jahresrückblick von Google. Auch wenn mir die Videosequenz mit „Did you you hear those words“ unbekannt war und immer noch ist. Ich sehe das erste mal seit langer Zeit von meinen persönlichen Vorsätzen ab. Man möge es mir nachsehen. Nur soviel ist dazu zusagen! WOW! Jetzt viel Spaß mit dem Video:

Bleibt mir nur noch allen Lesern hier ein tolles und friedliches Jahr 2015 zu wünschen. Kommt gut rein, wir sehen uns in 2015.

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Panoramabilder auf Google Maps – Views

Panoramabilder auf Google Maps sind geil! So geil, dass ich vor ein paar Tagen damit begonnen habe, ein eigenes Google Maps – Views Profil anzulegen. Zu sehen hier. Darauf wird neben den bisher 5 angelegten Bildern, hoffentlich noch das ein oder andere Bild dazu kommen.

Zu sehen ist das Haus im Park in Siedenburg.

Zu sehen ist das Haus im Park in Siedenburg.

Wer sich ebenfalls für die Panoramabilder begeistern kann, der stöbert auf der Hauptseite.

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WordPress 4.0

Mehr als überfällig war das Update der Technik hier im Blog auf die Version 4.0. Schnell noch ein paar Plugins aktualisiert und ab dafür. Scheint ja alles noch ganz einwandfrei zu funktionieren. Sollte etwas mal nicht passen, dann schnell Meldung machen. Wenn ihr eure WordPress Installation updated, dann sichert bitte vorher die Datenbank und den Dateienbestand. Dann fällt ein Rollback des Updates deutlich einfacher ;-)

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Plugin addtoany

Das erste Posting hier im Blog von meinem iPhone :) Das Plugin addtoany fliegt hier im hohen Bogen aus dem Blog. Das reißt die Performance der Seite richtig nach unten. Zu dem scheint das Plugin auch über Umwege nach Hause zu telefonieren. Ohne mich und damit und Tschüss!!

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Das wurde auch mal Zeit – Neues Design online

Endlich! Ich habe wirklich lange nach einem neuen Design Ausschau gehalten. Es sollte auf dem Handy genau so gut oder schlecht aussehen wie auf dem Desktop PC. Nun ist das Template „Socialize Pro“ gefunden. Mit dem Wechsel des Designs gibt es auch ein neues Blog System. Ich hatte jahrelang an Serendipity festgehalten. Leider fehlt es hier zunehmend an tollen Tools zur Pflege und Wartung. Weiterer Pluspunkt für WordPress war die ständige Erweiterung und die wesentlich größere Community dahinter. Daher gibt es hier eine frische Mainstream Installation von WordPress. Durch den Wechsel entstehen leider ungewollt Probleme. Es gibt zum einen neue URLs und zum anderen sind noch nicht alle Bilder aus dem alten Blog System wiederhergestellt. Ich bin aber dran und korrigiere alle alten Bilder nach und nach. Bis dahin heißt es warten warten warten…

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Bye bye Foursquare

Die neue Swarm App

Die neue Swarm App

Erst hat es Google Latitude erwischt. Der Dienst wurde vor einigen Jahren abgeschaltet. Jetzt hat es Foursquare quasi auch erwischt. Der Druck Geld mit einem Service zu verdienen und schnell einen Exit hinzulegen scheint so groß, das Foursquare den Check in Character über Board wirft und in einen gesonderten Dienst namens Swarm ausgliedert.

Ja ich gebe es ja zu! Ich war/bin Foursquare Badge geil. Ich fande die Badges toll. Eine Art Trophäe für meine Aktivität. Ich habe viel Zeit in Foursquare verbracht. Habe Orte angelegt, kommentiert und eher weniger mal das ein oder andere Bild gemacht. Swarm hat bisher noch nicht den Charme von Foursquare. Auch die Trennung wirkt fehl am Platze! Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die Badges fallen fast komplett weg. Für mich ein Grund meine Aktivität in beiden Apps nahezu einzustellen. Warum sollte ich weitermachen?

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First time re-publica #rp14

Das war´s! Mein erstes Mal. Meine erste re-publica. Europas größte Konferenz über Menschlichkeit, Zusammenleben, Politik und Kultur in einer Modernen, digitalen, Gesellschaft. Fälschlicherweise als Bloggerkonferenz gebrandmarkt. In Teilen doch sehr tec und nerdy lastig. Die Vorträge hielt ich für mich persönlich nun nicht so inspirierend. In Teilen auch mit viel zu kommerziellen Hintergedanken bei den Vortragenden. Buchvorstellungen um nur ein Beispiel zu nennen.

Andere Denk und Sichtweisen zu erleben ist eigentlich an sich nichts besonderes, wenn man mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun hat. Auf der rebublica kommt das aber sehr geballt an einem Ort zusammen. Von Vorträgen über „Aus dem Arbeitsalltag moderner Geschichtenerzähler“ bis hin zu „Civil Society Information Defense“ ist alles dabei gewesen.

Eine kleine Anmerkung zum Drumherum sei mir gestattet. Trotz wirklich großer Räumlichkeiten reichen diese für die Massen an Menschen zum Teil nicht mehr aus. Häufig schlechte oder stehende Luft. Beim Essen auf die Hand darf auch gerne noch mal nachgedacht werden. Zu guter letzt noch ein Wink an olli den ich dort getroffen habe.

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