Deutsche Bahn – 1. Klasse fahren, ja oder nein?

Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Nur ein paar kleine Hinweise von meiner Seite dazu. Wenn man entsprechendes Kleingeld hat, und nicht unbedingt darauf achten muss, dann zum 1. Klasse Ticket greifen. Wenn man beruflich, also für seine Firma unterwegs ist und diese nichts gegen ein Upgrade auf die erste Klasse hat, dann ebenfalls zugreifen.

Was bietet einem die Bahn in der ersten Klasse eigentlich, dass sich das Upgrade rechtfertigt. Zum einen hat diese ein deutliches besseres Platzangebot in den ICE Zügen. Platzreservierungen werden meiner Ansicht nach besser berücksichtigt. Auch die Ruheplätze sind zumeist auch ihrem Namen würdig. Und zu Guter Letzt gibt es den Service am Sitzplatz. Speisen und Getränke werden zum Platz gebracht. Auf langen Fahrten ist die Lärmbelästigung durch andere Fahrgäste in der 2. Klasse doch enorm. Ständiges rein und raus. Wer Ruhe benötigt um vernünftig zu arbeiten, sollte auf die 1. Klasse zurück greifen. Wer auf die oben genannten Details verzichten kann und so oder so ein kommunikativer Mensch ist fährt 2. Klasse.

Eine ganz andere Sache: Leider spielt die Bahn Ihren Service in allen Klassen noch immer nicht voll aus. Warum sind die Toiletten oftmals dreckig, warum gibt es nicht in allen ICE Strecken WLAN? In einigen Ländern ist dies sogar im Bus! schon Standard und über die Pünktlichkeit gibt es ja des Öfteren auch so ein paar Beschwerden. Wobei ich zu den Verspätungen so meine ganz eigene Meinung habe. Was spricht gegen ein Unterhaltungssystem, wie in den Flugzeugen einiger Langstrecken Airlines, wie Emirates oder Singapur Airlines? Ist diese System eventuell nur etwas für die 1. Klasse der Bahn? Die IC Flotte ist Uralt und benötigt dringend eine Interieur Erneuerung. Auch sind nicht in allen ICE Strecken Steckdosen am Platz. Warum fahre ich dann mit der Bahn, wenn ich die Zeit nicht nutzen kann? Vielleicht sollte man, bei einem noch immer fast vollkommen in staatlicher Hand befindlichen Verkehrsbetrieb, mal nicht auf die Gewinne am Jahresende denken, sondern an Komfort und die Werterhaltung die diese Landesweite Infrastruktureinrichtung so wichtig macht!

Sebastian

Der Author ist seit 1996 mit dem Virus namens Computer infiziert. 1998 kam ein neuer Virus namens Internet hinzu. Bis heute sind beide Viren unheilbar und tief im Author verwurzelt. Über Praktika im Jahr 2000 in der Systemintegration ging es 2002 mit einer Ausbildung als Anwendungsentwickler weiter. Im Jahre 2008 dann die Selbstständigkeit im Bereich Internet bzw. Online Marketing die auch immer noch anhält.

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