Tag Archive: google

Remember the 90’s? Internet Explorer hilft nach

Wirklich ein gelungenes Werbevideo von Microsoft, dass hier im Blog mal kurz Erwähnung finden soll! Der Spot beginnt mit „You might not remember us, but we met in the 90´s. We are members of generation Y….”. Mit mittlerweile über 10 Millionen Zugriffen, schon fast reif für die Hall of Fame. Es sind wirklich typische Elemente der 90er eingebunden worden, die es wirklich treffen. Beginnen wir mit dem Handgelenk Clipper, Yin Yang, Jojo, 56k Modem mit dem man sich in Internet eingewählt hat, Disketten, Gürteltaschen, Tamagotchi, Trolle, Kassetten Recorder, Super Soaker, Topfschnitt, Ketten am Portemonnaie und nicht zu vergessen die Blinkie Schuhe (sündhaft teuer, kurze Lebensdauer der Batterie – wollte ich unbedingt haben und musste lange sparen)!

Ich habe mal einige Dinge bei Wikipedia verlinkt. Vielleicht hat der ein oder andere diese Dinge verdrängt oder kennt Sie schon gar nicht mehr :-) In den Neunzigern war der Internet Explorer das Maß aller Dinge. Kein Chrome und kein Firefox. Nach und nach hat sich der IE Marktanteile abnehmen lassen. Zurecht! Die Versionen 5 bis 8 wirkten wie schwere Dampfer die sich kaum von Stelle bewegen können. Zu dem fehlte es in diesen Versionen an Techniken für Internetseiten, die das Internet zu dem machen was es heute ist. Die Version 10 vom Internet Explorer scheint in die richtige Richtung zu gehen. Ich selbst nutze seit, ich möchte fast sagen, Jahren den Chrome Browser von Google. Der Browser ist simpel und einfach nur rattenschnell. Zu dem kann ich meine Favoriten auf sämtlichen Geräten (Tablet, Phone, PC) synchronisieren. Damit stehen mir alle Favoriten immer und überall zur Verfügung.

via kaeferportal blog

Weiterlesen

Nexus 10 – Bestellt, eingerichtet, läuft!

nexus-10-vorneSorry ich musste es einfach kaufen. Per Zufall bin ich vor 3 Tagen im Google Play Store wieder einmal über das Nexus 10 gestolpert. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, das es jemals wieder verfügbar ist ;-). Ich hatte vor einiger zeit mal über das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 geschrieben. Ich war relativ unzufrieden mit der Geschwindigkeit des Tablets. Eigentlich nutze ich das Tablet nur in den Abendstunden um Kleinigkeiten zu recherchieren oder Kleinigkeiten zu bestellen. Allzu oft führte das bei dem Samsung Tablet zu Frust. Ständige Ruckler, Eingaben auf Internetseiten wurden zum Teil nicht richtig übernommen und viele andere Kleinigkeiten. Am meisten hat mich aber an diesem Tablet gestört, das es nicht mit ausreichend Updates von Samsung versorgt wurde wird.

Kurzerhand habe ich nun zugegriffen. Der Versand wurde innerhalb weniger Tage organisiert und erfolgte über DHL. Bezahlung erfolgt über Google Wallet. Kostenpunkt für das Nexus 10 liegt bei 399 Euro zzgl. Versand. Ausgepackt enthält die Verpackung neben dem Gerät noch eine Betriebsanleitung und einem Datenkabel zum PC, sowie einen Ladestecker. Das Nexus ist sehr griffig, da es einen gummierten Hintergrund besitzt und wirkt lange nicht so billig wie das Samsung Tab. An ein iPad kommt es aber nicht heran. Soll es bei mir ja auch nicht. Ich brauche eine alternative zum iOS Betriebssystem, um verschiedene Tests (sei es Apps oder Internetseiten) durchzuführen.

nexus-10-hintenBeim ersten Start des Nexus 10 wurden die Daten von dem Google Account übernommen, von dem ich auch bestellt hatte! Genial! Schnell und kompliziert das Passwort des WLAN und des Google Accounts eingegeben. Fertig. Ich habe eingestellt, dass ein Backup meiner komplett installierten Apps bei Google hinterlegt wird. Das hat den Vorteil, dass bei einem Verlust oder einem neuen Gerät nicht grundsätzlich alles neu zusammengesucht und installiert werden muss. So geschehen beim neuen Nexus 10 Tablet. Nach und nach wurden sämtliche Apps installiert, synchronisiert und mit einem Update versehen. Alles in allem 10 Minuten hat das in Anspruch genommen und schon hatte ich sämtliche Apps und Einstellungen von meinem alten Samsung Tablet 2 10.1 übernommen. Perfekt!

Nun geht´s dem Teil an den Kragen. Was kann es wirklich? Die folgenden Funktionen laufen ohne Probleme: Face Unlock, Spracheingabe von Texten, Bewegungseingabe auf der Tastatur(!WOW!) und schnell ist es. Was man bei dem Samsung Tablet nicht wirklich sagen konnte. Nach der Installation von diversen Apps und Widgets läuft das Nexus 10 deutlich flüssiger und gehorcht meinen Eingaben und Gesten ohne zu murren! So wie es eigentlich auch sein soll! Bisher bin ich mehr als zufrieden mit dem Nexus 10.

Jetzt wird das alte Tablet noch schnell bei eBay versetzt. Ab in den Auslieferungszustand damit und dann weg damit. Darüber will ich mich nicht mehr ärgern und verstauben soll es hier nicht! Dafür sind die Tablets einfach zu teuer.

Memo für mich: Falls es dann doch einmal kaputt gehen sollte, oder ich die Garantie in Anspruch nehmen muss, dann einfach die Google Play Hotline unter 0800 7235105 anrufen. Support Werktags von 9 bis 17 Uhr. Zur Support Seite.

Weiterlesen

Daten in der Cloud – Standortunabhängig arbeiten

Durch meinen Umzug in ein eigenes Büro in Bruchhausen-Vilsen musste ich mir Gedanken über meine Datenhaltung machen. Bisher gab es mit der Datenhaltung keine Probleme. Ein Buffalo NAS System sicherte die Daten redundant auf zwei Festplatten, die aus dem Internet nicht zu erreichen waren. Lediglich lokal in meinem Netzwerk. Durch einen zweiten Standort muss ich nun auf die Daten des Servers zugreifen können. Da ich mich vor einigen Monaten zufällig schon mal mit GDrive, einem Cloud Dienst von Google, beschäftigt habe und ein wenig damit experimentiert habe, halte ich diese Lösung die ich jetzt anstrebe für optimal.

Unter tools.google.com kann man sich einen GDrive Client für seinen PC, Notebook oder Netbook herunterladen. Voraussetzung für die Nutzung ist ein normaler Google Account. Standardmäßig sind 5 GB frei in der Cloud verfügbar. Aktuell habe ich durch einen Premium Account ein Datenvolumen von 25 GB zur Verfügung. Das ist für Kunden Websites inkl. der Source Files wirklich gerade so ausreichend. Ich gehe so vor, dass die Daten auf dem Desktop in dem Google Drive Ordner gespeichert werden. Dieser dient später auch zur Synchronisation mit der Cloud. Spendiere jetzt meinem „Google Drive“ Ordner die Unterordner „homepages“ und „dokumente“. Nun müssen die Daten vom Server, lokal auf die Festplatte des PC’s mit dem Google Drive Client gezogen werden. Das dauert je nach Verbindung und Daten Volumen einige Minuten oder Stunden ;). In dieser Zeit beginnt der Google Drive Client mit der Arbeit und synchronisiert alle Daten vom PC in die Cloud. Wer jetzt aufgepasst hat, sieht die doppelte Datenhaltung vom Server und Cloud. Das ist so gewollt und dient als Backup Lösung der Cloud. Der NAS Server ist damit zum Backup Server für die Cloud geworden.

Richtig cool finde ich allerdings die Einrichtung des Google Drive Ordners als Netzlaufwerk auf dem PC. Mithilfe folgender Zeilen Quellcode bekommt man zügig ein Netzlaufwerk eingerichtet:

@echo off
subst Y: „C:\Users\_*DEINBENUTZERNAME*_\Desktop\Google Drive\dokumente“
subst Z: „C:\Users\_*DEINBENUTZERNAME*_\Desktop\Google Drive\homepages“

Bitte beachtet die Anführungszeichen beim Setzen des richtigen Pfades. Dies ist der Quellcode für eine Batch Datei (.bat) die Ihr in den Autostart Ordner (C:\Users\_*DEINBENUTZERNAME*\_\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup) legen könnt. Ansonsten bleibt das Netzlaufwerk nur bis Neustart bestehen. Das Wort \_*DEINBENUTZERNAME*\_ musst du unter Windows 7 mit deinem ersetzen, mit dem du dich auch unter Windows einloggst.

Weiterlesen