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Dubai – Urlaub in der arabischen Sonne! Teil 2

Den ersten Teil dieses Postings findet ihr hier. Durch meine Zugfahrt nach Nürnberg hatte ich heute ein wenig Gelegenheit, besser gesagt noch weitere 3 Stunden an dem Posting zu schreiben.

4. Tag – Samstag
Wir sind ein wenig früher aufgestanden um unser Hafenrundfahrt Ticket nicht verfallen zu lassen. 200 Meter neben unserem Hotel konnten wir in die Metro einsteigen, die ja nun deutlich früher losgefahren ist als an dem gestrigen Tag. Highlight am Morgen, Tickets am Automaten kaufen. War doch um einiges leichter als ich gedacht hatte. Trotzdem bildete sich hinter uns eine kleine Schlange. IMG_2833Die ersten schauten uns schon nervös über die Schulter. Die Metro hat uns dann von Ibn Battuta zum Creek gebracht. Von dort aus sind wir dann an den Ableger gegangen. Nach einer halben Stunde konnten wir dann auf das Schiff (Kutter) der uns dann durch den Hafen gefahren hat. Mit knapp 2 Stunden Fahrtzeit fand ich das doch sehr üppig. So viel gab es Ufer des Creek nun auch nicht zu sehen. Gegen Mittag haben wir dann wieder angelegt. Nach kurzem überlegen wie es denn weitergeht sind wir zur The Dubai Mall mit der Metro gefahren. Dann haben wir uns den halben Nachmittag in der Mall aufgehalten. Eigentlich mehr oder weniger unfreiwillig, weil wir uns immer und immer wieder verlaufen haben. IMG_2781Das Ding ist einfach unfassbar riesig und die ein und Ausgänge nicht immer unbedingt plausibel. Da wir am gestrigen Tag schon auf das riesige Aquarium aufmerksam geworden sind, haben wir uns heute den Eintritt in das Aquarium und Unterwasser Zoo gegönnt. Ich möchte nicht wissen wie viel Wasser wirklich in allen Aquarien zusammen war. Schließlich ist das ganze Wasser ja in einem Gebäude bzw. in der Dubai Mall. Die Bilder vom Aquarium gibt es übrigens wie alle anderen auch im google picasaweb Album. Auf Nachfrage wo wir Karten für die Besichtigung vom Burj Khalifa herbekommen, und den Kartenverkauf dann auch tatsächlich gefunden haben, kam die nächste große Enttäuschung.

Es gab in der Zeit in der wir noch in Dubai waren leider keine einzige Karte mehr um mit dem Fahrstuhl nach oben zu fahren. Bis Dienstag Spätabends war wirklich alles „sold out“. Nachdem wir dann wirklich richtig platte Füße von den langen Wegen hatten, sind wir langsam aber sich den Rückweg angetreten. Essen im Hotel war angesagt. Wieder sehr leckere Sachen die es zu entdecken galt. Da wir uns ja nun ganz hervorragend am IMG_3126Burj Khalifa auskannten, sind wir am gleichen Abend noch einmal wieder zurück. Natürlich mit der Metro. Die Schnappschüsse in der Dämmerung bzw. im Dunkeln wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ein gutes hatte das alte Rentner Ehepaar dann ja doch. Sie haben uns auf die Wasserspiele vorm Burj Khalifa hingewiesen. Die beiden hatten sich das nachmittags angesehen. Aber wir beiden Dubai Experten ;-) wussten es besser und haben uns das Spektakel natürlich in der Dunkelheit angesehen. Wirklich super beeindruckend. Licht und Wasserspiele in Kombination mit Musik (Der komplette Vorplatz wird mit Musik beschallt) bringt richtig Gänsehaut Feeling. Das war definitv das Highlight des Tages und hat uns wirklich für den stressigen Nachmittag und den damit verbunden Klumpen an unseren Beinen entschädigt. Da die letzte Metro kurz nach 10 fährt, haben wir uns mit dem Taxi für schlappe 50 Dirhams (10 Euro) durch die komplette City zurück fahren lassen. Fahrtdauer ca. 30 Minuten! Fix und foxi im Bett!

5. Tag – Sonntag
An unserem heiligem deutschen Sonntag sind wir dann mit der Metro in die City, den letzten Rest hat uns das Taxi gefahren. Am Fischmarkt angekommen sahen wir eine richtige Touri Ablade Station. Alles voller Busse. Aber keiner ging in unsere Richtung zum eigentlich Fischmarkt. IMG_3174Dort angekommen wusste ich ehrlich gesagt auch warum sich dort keiner aufhielt. So was ekeliges an Fisch Geruch, dass kann sich keiner vorstellen. Wir haben uns dann auch noch in die Halle rein getraut, Die Fischverkäufer haben auf mich den Eindruck gemacht, als hätten Sie noch nie eine blonde frau gesehen haben. Der Kampf und jeden Kunden hatte begonnen. Nicht nur mit dem Mund sondern auch mit Händen und Füßen. Wir wollten doch nur gucken und keinesfalls Fische kaufen! Nachdem ich dann zu hören bekam, „Ich glaub ich möchte hier schnell wieder weg, die gucken mich alle so komisch an“ haben wir die Flucht ergriffen. Am Busbahnhof angekommen, mussten wir uns eine neue Karte lösen um zu nächsten Metro Station zu gelangen. Auch im Bus gab es ein Abteil nur für die Damen.

Die Bus Tour zum Oceana Beach Resort um 2 Uhr haben wir leider ganz knapp verpasst. Es weht eine leichte Brise auf dem Dachpool. Unsere Ruhe wird nur ab und an von den Gebeten der „Propaganda Türme“ gestört. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich mein das mit dem Türmchen gar nicht böse. Bis zum Essen im Hotel war es nicht mehr lang. Wieder nur leckeres Essen, das man gar nicht alles probieren kann. Allein die Nachspeisen, viele kleine Törtchen, Eis und so Pudding haben für eine halbe Armee gereicht. Am Abend sind wir zum Yachthafen gefahren. Super toller Anblick am Abend. Viel gab es nicht zum anschauen. Dafür haben wir viele kleine lokale gefunden, bei denen man leicht den knurrenden Magen füllen kann. In der Nacht haben wir an der Hotel Cocktail Bar noch ein paar nette Drinks verhaftet. Ich habe mir noch eine Wasserpfeife bestellt. Natürlich Doppel Apfel! Ganz ehrlich so ne Sisha hab ich noch nicht geraucht. Der Tabak war gut und die Kohle muss mit Gold veredelt gewesen sein :-) Das Service Personal, nennen wir ihn mal Sisha Anzünder, brachte die Wasserpfeife zum Platz. Die Kohle hat er innerhalb weniger Sekunden so dermaßen durchgezogen, das, ich in wenigen Monaten massivste Lungenschäden bei dem guten Mann vermutete. Nachdem wir alles ordentlich aufgeraucht und ausgetrunken haben, ging es ab ins Bett.

6. Tag – Montag
Nachdem Frühstück ging es mitten durch die Wüste Dubais. Da man nicht unmittelbar mit Bus und Metro zum Dubailand gelangen konnte, haben wir uns wie so oft in diesem Urlaub ein Taxi bestellt. Ich wollte mir die Motor Sport City mal von nahem sehen. Aber an auszusteigen um ein paar Bilder zu machen, war nicht zu denken. Es sah alles so leer und tod aus, das wir nach Stunden kein neues bekommen hätten. durch die Wüste von Dubai gefahren. Der Taxi Fahrer witterte seinen großen Reibach an diesem Tag und telefonierte erst mal gefühlt sämtliche Kumpels ab. Die Fahrt war irgendwie ein kleiner Reinfall. Alles nur aus dem Taxi zu betrachten war auch nicht schlecht :-( Nächstes Ziel anvisieren. Wohin wenn man schon fast alles gesehen hat? Die willkürliche Suche im Guide ergab den gemeinsamen Nenner Zoo. Ganze 1 Dubai Dollar wollte der Zoo an Eintritt haben, nachdem wir im Taxi ne gefühlte halbe Million bezahlt haben. Das müssten so ungefähr 50 Cent Eintritt im Zoo gewesen sein. Viele kleine Kinder die herumtollten. Aber die waren wir ja den ganzen Urlaub über schon gewohnt. Im Zoo gab es aus ein paar Tiger und Äffchen nicht wirklich besonders tolle Tiere. Die Scheichs halten sich die Tiere höchstwahrscheinlich alle im Privat Zoo. Beim schlendern durch die Straßen entdeckten wir noch die „Italian Mall“. Selbstverständlich alle Labels aus Italien am Start und alles im italienischen Ambiente und wieder riesig. Zwar nicht so groß wie die Dubai Mall und Konsorten aber trotzdem sehenswert. IMG_3247Dann mein persönliches Tageshighlight: der versteckte Strand. Linda kam auf die Idee einfach mal über die Straße und hinter den Häusern ausschau nach Meerwasser zu halten. Ein Hinweisschild hielt uns nicht wirklich auf. Über die Mauer gehüpft und zack schon da. Ohne Worte, die Erinnerung zählt. Da es noch relativ früh am Tag war, sind wir zurück Hotel und sind dann noch an den Oceana Beach Resort. Die arabische Sonne war uns an diesem Tag aber nicht so wirklich gnädig, sodass eine abschließende bräune ausblieb. Also zurück zum Hotel und dort den warmen und geheizten Pool genossen.

Der Abflug
Nach einer verdammt kurzen Nacht ging es am Dienstagmorgen so gegen 4 Uhr zum Flughafen. Eine gute Stunde brauchte man vom Hotel zum Flughafen Bis man so an jedem dritten Hotel angehalten hat und alle Koffer eingeladen hat vergeht einfach seine Zeit. Ein Taxi ist hier deutlich schneller. Selbst auf der Rückreise zum Flughafen konnten wir noch beobachten, wie der einheimische Kommunikationsstil der Männer gepflegt wurde. Laut prahlend wurde über den Park und Fahrstil unseres Transit Busfahrers geschimpft. Er hatte sich aber auch wirklich ein wenig dämlich platziert. Den Rückflug haben wir einer Boeing 777-300 gemeistert. Wieder ein toller Flug mit Emirates kann man nicht anders sagen. Auch wenn das Entertainment System ein wenig in die Jahre gekommen wirkt und mein System auf dem Rückflug ständig abgestürzt ist. Ehrlich, ich hab nichts gemacht! Somit haben wir auf dieser Reise Moderne und Tradition erlebt und sind gespannt wie sich dieses Land entwickeln wird! Alle Fotos gibt es wie immer im Picasaweb Album.

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Dubai – Urlaub zum entspannen und gucken! Teil 1

An manchen Tagen hat man wenig Zeit etwas zu schreiben und dafür an anderen umso mehr. Heute fällt es mir nach einem anstrengenden Tag und einem halben Liter Bier doch enorm flott von der Hand meinen lang ersehnten Urlaub niederzuschreiben. Der erste echte Urlaub seit mehreren Jahren und wie ich finde damit dann auch wohlverdient :-) Ich hatte in den Tagen vor dem Urlaub meinen Schlafrhythmus schon ein wenig angepasst, um in Dubai nicht ganz aus der Bahn geworfen zu werden. Die Uhr wird in Dubai 2 Stunden vorgestellt. Mehr nicht. Auch Sommer und Winterzeit entfallen dort. Aber das etwas frühere zu Bett gehen hat sich eigentlich nicht gelohnt. Dazu aber später mehr.

1. Tag – Mittwoch
Am Abreisetag hatten wir eigentlich wirklich schönes Wetter in Deutschland. Erste Zweifel kamen auf ob man die Sonnenstrahlen nicht noch mitnehmen sollte und dann erst losfliegen. Aber ein so großer Flieger wartet ja nun mal nicht. Wir sind dann zu dem Entschluss gekommen, dass die arabische Schwester Sonne uns besser gefallen würde. Die Fahrt zum Flughafen Düsseldorf verlief überraschend stressfrei. Kein Stau oder Unfall weit und breit zu sehen. Gut so! Das bedeutet überpünktlich am Airpark in Düsseldorf angekommen. Das Parken im Airpark war ok. Der Platzeinweiser hat uns mit dem Fahrrad zum vorgesehenen Parkplatz gebracht. Dabei ist er nicht gerade Jan Ulrich Stimmung verfallen. Tuckern war angesagt. Der gute Mann war auch schon ein paar Tage älter. Der durfte das also. Das Bus Shuttle vom Airpark hat uns dann direkt zum Terminal gefahren. Der Transfer ist in den Parkgebühren inklusive. Der richtige Check In Schalter war schnell gefunden. Dank dem Online-Check-In System bei Emirates, dauerte das ganze Prozedere nur 3 Minuten und die Koffer waren weg. Dank unseres guten Zeitpolsters konnten wir noch ein wenig durch die Duty Free Läden schlendern und noch den ein oder anderen Kaffee und Knabbereien zu uns nehmen. IMG_2581Die „Sky Bar“ hat sich hervorragend zum Flugzeuge gucken herausgestellt, sodass wir dort etwas länger verweilten. Nach der doch sehr entspannten Ankunft und dem Ausruhen in der Sky-Bar ging es dann zum Boarding. Passkontrolle mit menschlichem Verbrecher Foto Scan und schwupp schon im Flugzeug (ein Airbus A330-200). Ca. 21:30, der Start war sanft und die Nacht sollte es dann auch werden. So hatte ich es mir zu mindestens vorgestellt. Doch weit gefehlt. Geschlagene 3,5 Stunden hatten wir Kindergeschrei im Flugzeug. Trotz Bespaßung durch Mama, Papa und Flugbegleiterin keine Ruhe. Bei einer Flugzeit von 6,5 Stunden ging so enorm viel Schlafzeit verloren. Damit war meine Schlafrhythmus Taktik voll dahin. Dieses Kindergeschrei sollte uns aber noch den gesamten Urlaub verfolgen. Nach dem Start gab es dann relativ zügig ein Abendessen im Flieger, das für eine erwärmte Mahlzeit gar nicht so verkehrt war.

2. Tag – Donnerstag
Unsere Ankunft um ca. 6 Uhr morgens am Terminal 3 war spannend. Zu allererst gab es wirkliche große Verwirrung, ob wir ohne Visum in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen dürfen. Viele Ausländer müssen zuerst das Visum beantragen bzw. ausfüllen und erst dann durch die Zoll Kontrolle. Trotz dieser Verwirrung haben wir uns einfach mal angestellt und gewartet was passiert. Deutsche halt nech :-) In der Schlange hat ein Beamter dann noch ein wenig vorsortiert. Wir durften zum Glück in der Warteschlangen verweilen. Wir hatten einen netten Empfang vom Beamten der die Pässe kontrolliert. „Die Jungs“ haben es sich übrigens nicht nehmen lassen alle Gäste in der traditionellen Scheich Kutte zu empfangen. Vor uns war ein wohl leicht alkoholisierter und müder Mann. Den möchte der Beamte leider überhaupt nicht und hat sich wahnsinnig über den Alkoholgeruch aufgeregt. Andere Länder andere Sitten sag ich da nur. „You have to accept the rules in our country“ war ja mal nen klares Statement von ihm :-) Die Spannung steigt. Koffer alle da. Puh Glück gehabt. Dann das Warten auf den Transfer vom Flughafen zum Hotel. Gibt es den Transfer überhaupt. Ja. Ein Reisebegleiter von mehreren Anbietern (5vorFlug) die alle augenscheinlich unter einer Decke Stecken hat uns einen Fahrer zugewiesen der uns dann zum Hotel gebracht hat. Diese kleinen chinesischen Reisbomber mit denen der Transfer statt findet haben somit auch Ihre Daseins Berechtigung. Nach einer Fahrt von einer halben bis dreiviertel Stunde konnten wir dann endlich im Hotel einchecken. Wow! So viel geile Sachen im Hotel, da mussten wir erst einmal alles inkl. den Pool Bereich erkunden, bevor wir dann das erste Frühstück im Hotel eingenommen haben. Wir hatten Halbpension gebucht. Das Essen ist in dem „Ibn Battuta Gate“ Hotel, das der Mövenpick Gruppe gehört, wirklich zu empfehlen. Direkt gegenüber von dem Hotel war dann die Ibn Battuta Mall, die wir natürlich auch erst einmal erkunden mussten. Alleine die Erkundung hat fast eine Stunde gedauert. Da waren wir aber noch nicht einmal in einem Laden. So viele tolle Sachen und vor allem so viel Prunk in allen Ecken und Kanten. Unzählige Details in der Mall die so niemals in Deutschland gebaut worden wäre. Da stehen dann auch schon mal ganze Schiffe in der Übergangshalle. Die Mall und das Hotel haben Ihren Namen übrigens von Abu Abdullah Muhammad Ibn Battuta, er war ein berberischer Forschungsreisender des 14. Jahrhunderts. Mit 21 Jahren ging er auf muslimische Pilgerfahrt nach Mekka. Nachdem er diese abgeschlossen hatte, reiste er jedoch weiter, wobei er mehr als 120.000 Kilometer durch die gesamte islamische Welt und darüber hinaus zurücklegte. Gegen frühen Nachmittag haben wir uns dann vom Hotel mit dem organisierten Transfer zum Strand bringen lassen. dubai006Der Ocean Beach Club ist extra für alle Mövenpick Hotels eingerichtet und befindet sich auf der ersten künstlichen Palme. Das Angebot ist für die Mövenpick Gäste kostenlos. Das Ding ist der Wahnsinn. Man hat den direkten Blick auf die komplette Skyline der Stadt! Dabei hat man die Wahl ob man im Schwimmbecken eine Runde drehen oder das Meerwasser genießen möchte. Neben Getränken gibt es natürlich auch die üblichen Snacks und Knabbereien. Nach ein paar Stunden chillen und leichtem dösen haben wir uns mit dem Reisbomber wieder zum Hotel bringen lassen. Dann haben wir uns wieder kurz in der Ibn Battuta Mall eingefunden um uns ein wenig mit Dubai Dollars einzudecken. So haben wir das Geld dort genannt. Normalerweise heißt die Währung Dirham. Wird genauso gesprochen wie es geschrieben ist. Dann musste ich am ersten Abend gleich eine Härteprüfung ablegen. Im Restaurant gab es an diesem Abend „Seafood“. Und da ich so gut wie alles meide was aus dem Wasser kommt, war das mal eine Herausforderung. Also über den eigenen Schatten gesprungen und wirklich alles probiert was da so rum lag. Ich bin seit dem gegenüber Krabbenfleisch gar nicht mehr so abgeneigt. Um nicht zu sagen, das war lecker.

3. Tag – Freitag
Überraschung: Der Freitag ist in den vereinigten Arabischen Emiraten eigentlich ein Ruhetag. Da ist fast kompletter Stillstand. Die Metro und alle Malls machen erst sehr spät auf. Beim Frühstück im Hotel war der Bär los. Wir mussten nur kurz auf ein freies Plätzchen warten. Wenn wir jeden Morgen auf das Frühstück warten müssen und das Hotel so dermaßen ausgebucht ist dann aber mal Prost. Aber zum Glück war das alles nur auf den „Sonntag“ zurück zu führen. Am Abend zuvor saß ein Rentner Ehepaar neben uns am Tisch, das uns wohl beobachtet hatte aber kein Wort mit denen gewechselt. Da wir einen Tisch für 4 Personen zugewiesen bekommen haben, haben Sie uns Spontan angesprochen ob die beiden Plätze noch frei wären. Ja klar! Großer Fehler, dann ging das Urlaubs geprahle auch schon los. Wir waren schon hier und da und überall. Bloß schnell weg :-) Da die Metro zu dieser „frühen“ Morgenstunde noch geschlossen hatte, sind wir mit dem Taxi zur Skihalle in die „Mall of the Emirates“ gefahren. Eine Viertelstunde später und 3 Euro ärmer (haha) wieder eine Wahnsinns Shopping Mall mit allem drum und dran. Highlight in der Mall war die Indoor-Skihalle. Mitten in der Wüste und im Schnitt 40 Grad Außentemperatur eigentlich schon mehr als Dekadent. Im Übrigen spielen Energiekosten in diesem Land absolut keine Rolle. Hinzu kommt das automatische Bewässerungssystem. Vor jeder Mall und an vielen guten Hotels (also jedes) sprießen nur so die Blümchen in den Himmel. Das sich die Blumen dort überhaupt halten ist ein Wunder. Hier in Deutschland bewegt es sich in Sachen Energie ja zum Glück gerade etwas in die richtige Richtung. Weg von fossilen Brennstoffen und Atomenergie hin zu erneuerbaren Energien. Genug geshoppt. Raus aus der Mall. Nachdem wir einmal um das komplette Gebäude umzu gegangen sind und einen Bus oder dergleichen gesucht haben, sind wir letztendlich doch wieder ins Taxi gestiegen um zum Burj Al Arab zu fahren. Übersetzt heißt das dann Turm der Araber. Das Hotel ist eigentlich das Aushängeschild Dubais, mit dem fast alles begonnen hat. IMG_2674Der Burj Al Arab ist schon sehr eindrucksvoll, das angrenzende Jumeirah Beach Hotel hat es ebenfalls in sich. Die komplette Anlage macht von außen einen wirklich guten Eindruck. Per Zufall sind wir auf die Big Bus Tour aufmerksam geworden. Eine Bus Tour durch die komplette Stadt mit einem Audioguide, der bei entsprechenden Highlights einem etwas über die entsprechende Sehenswürdigkeit erzählt. Der Bus hat uns dann zur einer weiteren SUPER-Mall in Dubai gebracht. The Dubai Mall. Das Ding ist einfach nur riesig und steht direkt am Burj Khalifa. Dort ausgestiegen haben wir uns dann noch ein wenig die Umgebung des höchsten Gebäude dieser Erde angesehen. Nette kleine Kneipen und Restaurants luden eigentlich zum Verweilen ein. Wir haben uns dann aber doch entschieden die Big Bus Tour weiter zu nutzen, da das Bus Ticket nur 24 Stunden gültig war. Es beinhaltete 2 Stadt Touren und eine Hafenrundfahrt. Alles kann man unmöglich an einem Tag schaffen. Der Bus hat uns dann an einer Metro Station abgesetzt. Von da aus sind wir dann das erste Mal mit der Metro zurück zur Heimat Station gefahren. Vorsichtshalber haben wir nicht den Computer Schalter genommen, sondern den Schalter mit einem echten Mitarbeiter. Den Abend haben wir dann schön im Restaurant ausklingen lassen. Ausnahmsweise gab es mal keinen Fisch ;-) Aber wieder nur leckere tolle Gerichte. So viel Nachspeise wie die Köche da immer aufgetragen haben, kann ein ganzes Hotel gar nicht verdrücken. Wahnsinn!

Den zweiten Teil dieses Postings findet ihr hier. Alle Fotos gibt es wie immer im Picasaweb Album.

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Kaiserwetter!

Danke für die netten Glückwünsche bisher! Freut mich wirklich super dolle! Das eigentliche Anliegens meines postings ist das tolle Wetter. 22-27° Grad sind garantiert! Dann kann ich den Tag jetzt schön chillig auf dem Balkon verbingen! \*füße hochleg\*

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Snow Dome in Bispingen

Da ich mich immer noch nicht richtig bewegen kann und leichte Ausfall Erscheinungen von unserem gestrigen Snow Dome Event davon getragen habe, werde ich meine heutigen sportlichen Aktivitäten auf das hüpfen meiner Finger auf der Tastatur beschränken. Eigentlich ist der Snow Dome eine nette Idee. Man kann mit ein bisschen Geschick und unter optimalen Bedingungen Snowboard oder Ski fahren lernen. Ich als blutiger Anfänger komme mir ziemlich blass im Gegensatz zu den kleinen 10 jährigen vor, die in Ihrem Leben augenscheinlich noch nichts anderes getan haben außer Ski fahren. Die knallen die Piste runter das ist abnormal.

Zum Snow Dome selber. Wir hatten ein bisschen Pech. 15 Minuten und länger am Lift anstehen und 3 Minuten Abfahrt. Ein Schlepp-Lift war an diesem Tag ausgefallen. Irgendwann konnten die Snow Dome Techniker das Problem wohl beheben und nahmen den Lift wieder in Betrieb. Leider wurde die Schlange vor dem Lift dadurch auch nicht weniger. Da es schon Nachmittag war, haben wir uns dann dazu entschlossen nach Hause zu fahren. Bei meinen spektakulären Stürzen (die glaub ich fast filmreif waren, hehe) ist mir zu allem übel auch noch mein Ski-Pass durchgebrochen. Der musste dann ersetzt werden. 5 Euro hat der Spaß gekostet :-( Die Karten machten auf mich nicht wirklich den stabilsten Eindruck.

Alles in allem ist der Dome auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Der Eintrittspreis von 35 Euro für eine Tageskarte ist in den Ferien gerade noch so ok. Die Leihgebühren für Klamotten, Schuhe und Board/Ski finde ich günstig. Für die ganze Familie wird etwas geboten. Ob nun „Trick Elemente“ wie Geländer an den man sein Board ordentlich strapazieren kann oder die riesen Schnee Höhle und Rodelbahn für die kleinen. Die Rodelbahn hat uns übrigens auch ne Menge Fun gemacht :-)

Bilder wie immer im Picasa Webalbum.

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Der Norden entdeckt BochumTotal!

20062007593>Geil! 2 Tage Bochum sind schon ziemlich geil gewesen. Wir haben viel gelacht und viel von der TecNet in Bochum mitgenommen. Der Mittwoch abend mit den Jungs war genial. Wir haben lecker im Roma gegessen. Leider waren die nicht auf die Fressmaschinen vom Norden ausgelegt. Sie hatten kurzerhand keinen Pizzateig mehr und haben uns dann anderweitig bedient :-( Naja man kann nicht alles haben. Leider war das Essen dann eine Mini Portion. Ein schnell Restaurant hat dem Hunger Abhilfe geschafft! Dann sind wir ein wenig weiter in die Innenstadt rein. Wow war da was los. Ich denke mal es hängt mit der momentan laufenden Party BochumTotal zusammen. Das scheint soetwas wie das Altstadtfest in Nienburg oder 3 tolle Tage in Sulingen zu sein.

An jeder Ecke richtig geile Miezen. Jan meinte schon das es defintiv nicht sein letztes mal Bochum war. Ich war mittlerweile schon das 2. mal dort. Und mir hat es dieses mal fast besser gefallen als beim letzten mal. Unser Hotel in Bochum, das Acora, war auch ganz ok. Gute Betten mit einem sauberen Badezimmer. Die Lage zur Innenstadt ist auch super. Was will man mehr.

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